Fast-Fashion-Ausstellung der Kaufmännischen Assistenten

Eigentlich war geplant, mit der CHK18A eine Ausstellung im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum zum Thema „Fast Fashion“ zu besuchen. Leider war diese aber schon komplett ausgebucht und die Enttäuschung groß.

„Kein Problem, dann organisieren wir eben unsere eigene Ausstellung!“ Im Volkswirtschaftslehre-Unterricht hatte die Klasse gerade das Thema „Das ökologische Prinzip“ bespro­chen, nun standen die Produktionsfaktoren auf dem Programm. Das Thema passte also perfekt in den Lehrplan.

 

Die Klasse war mit großem Engagement dabei. Es wurden sechs Arbeitsgruppen gebildet, die zu verschiedenen Themen arbeiteten: „Fast Fashion – Desaster für Mensch und Umwelt“, „Baumwolle – von Natur keine Spur“, „Kleidung und Textilien mit Giftstoffen“, „Altkleider in Afrika – Fluch oder Segen?“, „Transportwege – Eine Jeans geht um die Welt“ sowie „Slow Fashion und Recycling von Textilien“. Nach drei Wochen war alles fertig, die Ausstellung konnte eröffnet werden. Die Schülerinnen und Schüler hatten gründlich im Internet recherchiert, eindrucksvolle Plakate und Präsentationen erstellt, Bilder, Exponate und Videos zusammengetragen.

 

Die gesammelten Erkenntnisse waren erschreckend und regten zum Nachdenken an. Wer hätte gedacht, dass zur Produktion eines Kilogramms Baumwolle bis zu 15.000 l Wasser verbraucht werden, der Stundenlohn einer Näherin umgerechnet 15 ct. pro Stunde beträgt und sie bis zu 16 Stunden täglich arbeiten muss, dass Kühen bei lebendigem Leib das Leder vom Leib geschnitten wird, dass bis zu 6 kg Chemikalien bei der Produktion eines einzigen T-Shirts anfallen können, dass eine Jeans vom Rohstoff zur Ladentheke bis zu 50.000 km zurücklegt oder dass einige afrikanische Länder zum Schutz der heimischen Textilindustrie Einfuhrverbote auf Altkleider verhängt haben?

Wie man es besser machen kann, zeigte die Gruppe, die sich mit Slow-Fashion und dem Recycling von Textilien beschäftigt hatte. Besonderes Interesse erregte ein Video, das kreative Ideen zur Verwendung von Altkleidern zeigte. So zum Beispiel, wie man aus einer kaputten Jeans noch eine prima Tasche für eine Yogamatte nähen kann oder wie ein altes Sweatshirt zu einem Notebook-Rucksack umfunktioniert wird.

 

Zur Ausstellungseröffnung kamen Frau von Dobbeler aus dem Umweltmanagement-Team mit der Klasse CHH18E, eine Klasse der zweijährigen Berufsfachschule – Höhere Handelsschule, die sich gerade im Englischunterricht mit dem Thema „Fair Trade“ beschäftigt. Weiterhin freute sich die Klasse über den Besuch unserer Pressereferentin Frau Werner und unserer Bildungsgangleiterin Frau Funke-Riedlinger. Ein Quiz führte die Besucher durch die Ausstellung und wurde anschließend von drei Schülerinnen ausgewertet. Die ausgelosten Gewinner des Quiz erhielten eine Fair Trade Schokolade.

 

Der CHK18A herzlichen Dank für ihre großartige Arbeit!

 

Sigrid Beckschulte, VWL-Lehrerin der Klasse



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