Klassenfahrt nach Barcelona: Lernen in tropischer Hitze - zwischen Meer und Metropole

Barcelona im Sommer – das bedeutet flirrende Hitze, lebendige Straßen und einem gigantischen Blick aufs Meer. Genau hierhin führte die Klassenfahrt der CHK24A ihre 16 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen.

 

Schon bei der Anreise am 22. Juni 2026 wurde klar: Diese Fahrt wird intensiv – fachlich wie klimatisch - bei 33 °C und 80% Luftfeuchtigkeit. Nach der Ankunft begann das erste Abenteuer mit einem Rundgang durch den Trubel der Metropole und endete stilecht am Stadtstrand, wo die Gruppe den Abend ausklingen ließ.

Doch wer dabei nur an Freizeit denkt, liegt hier daneben. Das Konzept war ebenso klar wie anspruchsvoll: Die Stadt wurde zum Klassenzimmer. Schülerinnen und Schüler übernahmen selbst die Stadtführungen und präsentierten arbeitsteilig vor Ort bedeutende Sehenswürdigkeiten, historische Hintergründe und politische Entwicklungen. Ob auf der berühmten La Rambla mit dem Mercat de la Boqueria, vor den Werken Gaudís oder im weitläufigen Parc de la Ciutadella – Wissen wurde nicht nur vermittelt, sondern erlebt.

Dabei stellte die Hitze alle Beteiligten vor zusätzliche Herausforderungen: Präsentationen bei hochsommerlichen Temperaturen verlangten nicht nur inhaltliche Vorbereitung, sondern auch Durchhaltevermögen. Doch genau diese Mischung aus Anstrengung und unmittelbarem Erleben machte den besonderen Reiz der Reise aus.

Natürlich kam auch das typische Barcelona-Gefühl nicht zu kurz: kleine Essenspausen mit landestypischen Leckereien, gemeinsames Erkunden in Kleingruppen und immer wieder der Weg zum Meer, wo das Strandfeeling auf ganz eigene Weise die Oberhand über Fleiß und Lernen gewann.

Inhaltlich ging die Fahrt jedoch deutlich über klassische Stadtführungen hinaus. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den ökologischen Herausforderungen Spaniens am Beispiel Kataloniens bzw. Barcelonas:

  • Wie geht eine Metropole mit den Folgen des Klimawandels um?
  • Welche Probleme entstehen durch Massentourismus?
  • Und wie kann Nachhaltigkeit in einer so stark frequentierten Stadt überhaupt gelingen?

Diese Fragen wurden vor Ort diskutiert – nicht abstrakt, sondern direkt im städtischen Kontext. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich kritisch mit Themen auseinander, die nicht nur Barcelona, sondern viele europäische Städte betreffen.

Am frühen Morgen des 26. Juni 2026 ging es dann zurück nach Deutschland – müde, aber um viele Eindrücke reicher.



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